Keine Überraschungen bei der Champions-Klasse der 47. Lavanttal-Rallye. Der Oberösterreicher Simon Wagner, Titelverteidiger und Führender der österreichischen Wertung, sicherte sich mit seiner deutschen Copilotin Hanna Ostlender im Hyundai i20N überlegen den Gesamtsieg und bewältigte die 13 Sonderprüfungen in einer Zeit von 1:32:23 Stunden. Der Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Michael Lengauer, der gemeinsam mit Jürgen Rausch antrat, betrug am Ende über 20 Sekunden. Dritter wurde mit dem Respektabstand von zwei Minuten der Niederösterreicher Luca Waldherr. „Das war keine einfache Rallye. Aber ich hatte ein gutes Gefühl fürs Auto. Lengi (Anm. Michael Lengauer) ist sehr stark gefahren, hat immer angedrückt. Auch Luca (Anm. Waldherr) hat phasenweise gezeigt, wie schnell er sein kann. Das war ein hohes Niveau, das wir da vorne gezeigt haben“, war der 31-Jährige Triumphator zufrieden und erleichtert zugleich.

Podestfahrer zufrieden

Auch sein, ebenfalls oberösterreichischer, größter Konkurrent im Skoda Fabia zeigte sich erfreut: „Ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Heute habe ich mich gut mit Simon gematcht.. Ich habe gestern zu lange gebraucht, um richtig in die Rallye reinzukommen und ihm gefährlich zu werden. Da fehlt es mir noch ein wenig an Erfahrung auf trockenem Asphalt.“ Waldherr, der letzte auf dem Podest, nahm das Resultat ebenfalls dankend an: „Nach zwei technischen Ausfällen heuer muss ich mit der Zielankunft zufrieden sein, auch wenn der Abstand zu den beiden Vorderen fast zu groß ist.
In der zweithöchsten ORM 2 verpassten die Kärntner Piloten Andreas Schart und Michael Hübler einen Spitzenplatz. Den Sieg holte sich der Deutsche Hermann Gassner Jr.