Die Freude über einen vierten Platz im Weltcup, sie war schon einmal größer bei Mika Vermeulen. Im finnischen Ruka musste sich der Ramsauer im „20er“ in der freien Technik drei Norwegern geschlagen geben. Im Vorjahr jubilierte er als Vierter noch. „So schnell kann es gehen.“ Die Ansprüche haben sich eben geändert und eigentlich wollte er zum Saisonstart gleich zuschlagen. „Es war überhaupt nicht schlecht. Ich war dort, wo ich sein musste. Die Leistung passt, die Form passt auch. Aber Vierter will ich trotzdem nicht werden.“ Im letzten, kurzen Stieg konnte er allerdings nicht an den Skandinaviern vorbei, steckte zuvor kurz hinter Simen Krueger fest. „Dann waren die Haxen tot.“ Der Sieg ging an Harald Amundsen vor Jan Jenssen und Martin Nyenget. „Dieses Rennen hier in Ruka war eines meiner großen Ziele und wenn ich auf den Wettkampf zurückblicke, habe ich eigentlich keine Fehler gemacht. Schade, dass heute am Ende einfach drei andere besser waren.“
Langlauf in Ruka
Mika Vermeulen: „Die Form passt, aber Vierter will ich nicht werden“
Mika Vermeulen lief im Rennen über 20 Kilometer in Ruka auf den undankbaren vierten Platz. Teresa Stadlober wurde Siebente.
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