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Leichte SpracheSeltener Schmetterling verzögert Bau-Arbeiten

Da eine geschützte Schmetterlings-Art im Bereich der Bau-Arbeiten der S7 ihren Lebensraum hat, kommt es zu Verzögerungen. Für die Schmetterlings-Art Wiesenknopf Ameisenbläuling wurde ein neuer Lebensraum gesucht.

© © stock.adobe.com
 

Die S7 ist eine Schnell-Straße, die nach Ungarn führen soll. Der Bau der S7 hat in bestimmten Abschnitten schon begonnen.

Im Bereich der Baustelle haben sich viele Schmetterlinge angesiedelt. Die Art heißt "Wiesenknopf Ameisenbläuling". 

Schmetterling-Art braucht spezielle Pflanze

Die Schmetterlings-Art lebt in einem 28 Kilometer langen Gebiet zwischen Fürstenfeld und Heiligenkreuz. Die Schmetterlings-Art ist gefährdet und wird deswegen besonders geschützt.

Für die Schmetterlings-Art wurde nun ein neues Gebiet gesucht. Wichtig war, dass dort die Wiesenknopf-Pflanze wächst. Der Schmetterling braucht diese Pflanze, um seine Eier abzulegen.

Ersatz-Gebiet gesucht und gefunden

Ein Ersatz-Gebiet ist bereits gefunden: die Schotter-Teiche in Großwilfersdorf. „Dort gibt es den Schmetterling bereits. Die Flächen werden jetzt so verbessert, dass mehr Wiesenknopf wächst und der Lebensraum für die Falter attraktiver wird“, sagt ein Experte. 

Fertigstellung 2024

Durch die Umsiedlung des Schmetterlings wird im betroffenen Gebiet erst ab 2022 gebaut. Die Fertigstellung der Bauarbeiten verschiebt sich damit und ist für 2024 geplant.




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