Jemand, der hasst, will zerstören. So sieht Philosoph Konrad Paul Liessmann ein gefährliches Phänomen unserer Gesellschaft. Der viele Hass, vor allem in den sozialen Medien, ist aber auch ein vielschichtiger Ausdruck dessen, was wir alle gemeinsam aktuell erleben. Es geht um Unsicherheit, um einfache Antworten und um die Lust an der Empörung, die uns scheinbar gut gefällt. In der Empörung kann man angenehm verweilen, da muss man nämlich keine Entscheidung treffen, sich also nicht für Lösungen einsetzen.
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Warum bereitet Hass so viel Lust, Konrad Paul Liessmann?
Wie kommt der Hass in die Welt? Warum ist Empörung ein so gutes Gefühl und welche Verantwortung liegt bei uns als Menschen, wenn es um das Thema "Hass im Netz" geht? Philosoph Konrad Paul Liessmann im Gespräch über ein elementares Gefühl und warum Gefühle alleine nicht den Diskurs steuern sollten.
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