Als sich die Fahrertür des Dienstautos am 9. Februar 2008 am Dorfplatz in Spitz an der Donau öffnet, ist alles schon zu spät. Hannes Hirtzberger, der Spitzer Bürgermeister, fällt quasi aus dem Auto, davor kann er Passanten noch den Satz mitgeben: „Ich habe ein Mon Chèri gegessen, ich wurde vergiftet“. Seit diesem Moment sind 17 Jahre vergangen, für Hannes Hirtzberger und seine Familie eine traumatische und auch familiär herausfordernde Zeit, denn der Giftanschlag hat den beliebten Bürgermeister und Anwalt in ein Wachkoma versetzt, er wird von seiner Familie gepflegt.
17 Jahre nach Mordanschlag
„So viel Gift bringe ich nicht in ein Mon Chèri“
Am 9. Februar 2008 wurde der Spitzer Bürgermeister vergiftet und ist seitdem Wachkomapatient. Der verurteilte Täter versucht weiterhin seine Unschuld zu beweisen. Wurde etwas übersehen?
© APA / Herbert Pfarrhofer