fair & femaleWie kann ein Impfgegner dein bester Freund sein, Ali Mahlodji?

Der erfolgreiche Start-Uper und Influencer Ali Mahlodji gilt als "Philosoph der Arbeit" - darum sollte es im Podcast auch um die Zukunft der Arbeit gehen. Doch davor wird es emotional. Denn während Mahlodji bereits drei Mal geimpft ist, will sein bester Freund davon nichts wissen. Die Frage ist: Wie kann man damit umgehen?

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Unternehmenr Ali Mahlodji
Ali Mahlodji plädiert für mehr Ehrlichkeit und will "zuhören, um zu verstehen. Nicht um zu antworten." © Georg Gfrerer
 

Er gilt als das erfolgreichste Flüchtlingskind Österreichs, ist EU-Jugendbotschafter, Gründer und hat gerade mit seinem Buch "next level work" eine Vision für innovatives Arbeiten verfasst – daher sollte es in der Episode von fair&female mit Ali Mahlodji auch um mehr Gerechtigkeit in unserer Arbeitswelt gehen. Doch wir reden zu Beginn über Emotionen und kommen schnell auf das emotionale Pulverfass unserer Gesellschaft – Corona. Verbunden mit dem Reizwort: Impfung. Denn während Ali Mahlodji bereits drei Mal geimpft ist, will sein bester Freund davon nichts wissen. Eine Situation, die möglicherweise vielen von uns aktuell bekannt vorkommt. Die Frage ist: Wie kann man damit umgehen? Sind solche Freundschaften noch zu retten? 

Wenn du alles sein kannst, sei einfach nett! 

Es ist ein spannender, persönlicher Exkurs ehe wir mit dem Unternehmer auf das eigentliche Thema dieser Episode kommen – nämlich auf die Frage: Wie müssen sich Unternehmen, Chefs und Chefinnen verändern, um gut aus dieser wirtschaftlichen Krise zu kommen? Kleiner Spoiler: Viel liegt laut Mahlodji in der Kraft von Emotionen, der "Superkraft" Resilienz und daran, ein bisschen mehr Ehrlichkeit in unserer Arbeitswelt zuzulassen. Bonus-Tipp: Einfach mal nett sein.

 

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Kommentare (21)
Thomas Holzer
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Warum wird überhaupt diese Frage gestellt?!

Soll mittlerweile alles Private öffentlich werden?! Verrückte Welt, und all dies in knapp zwei Jahren, bringt mich zum Erschauern

excalibur
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Das ist für die Kleine Zeitung die Quintessenz dieses Interviews...

Alles wird nur mehr auf dieses einzige Thema reduziert. Einfach traurig

Kit
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Wer nicht geimpft ist,

glaubt an Verschwörungstheorien und nimmt schwere Krankheit und Tod seiner Mitmenschen in Kauf. Mit solchen Menschen kann ich nicht befreundet sein.

Nihiltimeo
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Sie tun mir leid

Sie haben echte Freundschaft nie erlebt, sonst könnten Sie das nicht schreiben…..

tubaman58
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Menschenverachtend

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so jemand jemals ein echter Freund war bzw. einen echten Freund hatte.

josef0106
8
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Wer nicht geimpft ist

Was sagen uns die 👍 < 👎 ?

pianofisch
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Soso

Mit der Haltung wird das eh schwer werden.

071267
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Arzt

Ich bin geimpft, aber bitte geh schnell zum Arzt,.....

eleasar
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Meine besten Freunde sind auch geimpft bzw. ungeimpft.

Tut der Freundschaft keinen Abbruch. Gelegentlich gibt es heiße Diskussionen, aber immer mit Respekt und Bereitschaft, dem anderen zuzuhören.

Regierungen und Seuchen kommen und gehen. Freundschaften bleiben.

Balrog206
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Genau

So soll es sein wie du schreibst !

HM33
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Ganz einfach!

Weil die Impfung (hoffentlich) nichts an dem ändert, wie jemand als Mensch ist.
Und wenn er ungeimpft mein bester Freund war, warum soll sich etwas daran ändern, weil er geimpft ist und umgekehrt?!
Das zeichnet doch gerade eine gute Freundschaft aus, dass man auch einmal eine unterschiedliche oder sogar konträre Meinung zu einem Thema haben kann.

Und ich verstehe, warum sich Menschen, die einer Risikogruppe angehören, impfen lassen sollen, ich kann aber keinen Grund erkennen, warum ein junger, gesunder Mensch (der vielleicht sogar schon einmal mit dem Virus in Kontakt gekommen ist und einen milden Verlauf hatte), sich impfen lassen soll.
Auf das Ansteckungsrisiko hat die Impfung keinen Einfluss (mehr).

regiro
47
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@hm33 auch dieser Meinung bin ich nicht.

Es macht sehr wohl menschlich einen Unterschied, ob jemand in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.
Jüngere Geimpfte tragen ihren Teil dazu bei, dass die Infektionsketten abflachen.
Und nochmal:
Solidarität hat nichts mit der eigenen Meinung zu tun sondern was man als einzelner tun kann, um der Gesamtheit zu nutzen. Und sich nicht impfen zu lassen gehört ganz bestimmt nicht zum solidarischen Grundverhalten. Wem es gesundheitlich möglich ist sich impfen zu lassen, der hat kein faktisches Argument dagegen. Wie sagt Heidi Kastner: es gibt kein Recht auf eigene Fakten. Und meine besten Freunde sehen das genau so.

HM33
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@regiro

Solidarität bedeutet für mich GEMEINSAM füreinander einstehen.
Unsere Kinder und Jugendlichen haben schon genug Solidarität mit ihren Großeltern und der Gesellschaft bewiesen, zu einem Zeitpunkt, als es noch lange keine Impfung gab.

Zuerst wurden sie als Virenschleudern bezeichnet, immer wieder mussten sie als Treiber der Pandemie festhalten, Schulen wurden geschlossen, Vereinssport untersagt, das Treffen mit Freunden verboten, Lokale waren geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. All das haben die meisten ohne viel Murren hingenommen, aus Liebe zu ihren Angehörigen, aus Vernunft und Solidarität.

Als dann die Impfungen kamen, DURFTEN sie sich gar nicht impfen lassen. Als dann der Großteil der Generation 70+ geimpft war, kam sofort der Ruf, warum sie noch im LD bleiben müssen, wo für sie ja jetzt das Risiko eh weggefallen wäre.

Solidarität ist nichts, was man herräumt und wieder in den Schrank stellt. wie ein Buch. So wie man es halt gerade braucht.

Ich glaube kaum, dass ihnen ein gesunder junger Mensch ein KH Bett wg. COVID wegnehmen wird, weil er ungeimpft ist. Noch dazu, wo sein Immunsystem schon einmal gut mit dem Virus umgegangen ist.

Und verschobene Operationen gab es schon lange vor Covid.

DavidgegenGoliath
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@regiro

Warum sollte ich mich mit ihrer Angst vor einer Krankheit solidarisieren? Damit würde ich ihre Angstzustände nur noch mehr unterstützen!

regiro
4
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@david

Interessanter Ansatz. Vielleicht möchten Sie mal mit KH Mitarbeitern sprechen und sich ein Realitätsbild machen, um zu verstehen, dass es nicht um meine Angst geht (uch hann sber gerne auf die Infektion verzichten - auch super die Influenza btw) , sondern um die Möglichkeit von uns allen bei Unfall oder Notfall ein freies Bett im KH zu bekommen.
Sollten Sie Auto-, Moped- oder Schifahrer sein oder auch normaler Fußgänger und durch einen Unfall (oder Herz- oder Schlaganfall) - es sei Ihnen wirklich nicht gewünscht - stationär ins KH müssen, würden auch Sie von der Gemeinschaftssolidarität profitieren.
Um diese Zusammenhänge geht es!

Jelena10
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HM33

Sie haben meinen vollen Respekt, alle Ihre Kommentare sind TOP als würden Sie mir aus der Seele sprechen. Danke das es noch normal denkende und normale Verfasser von Kommentaren gibt.

fans61
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Wir sind alle gleich ob geimpft oder ungeimpft.

Die Ungleichheit schaffen vier Parlamentsparteien. Also Politiker, die eigentlich unsere Angestellten sind.
Es kommt der Tag....wo wir sie entlassen werden.

regiro
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@fans Ich bin dieser Meinung nicht.

Solidarität hat nichts mit der eigenen Meinung zu tun sondern was man als einzelner tun kann, um der Gesamtheit zu nutzen. Und sich nicht impfen zu lassen gehört ganz bestimmt nicht zum solidarischen Grundverhalten. Wem es gesundheitlich möglich ist sich impfen zu lassen, der hat kein faktisches Argument dagegen. Wie sagt Heidi Kastner: es gibt kein Recht auf eigene Fakten. Meine besten Freunde sehen fast genau so.

fans61
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Das mit der Solidarität ist ein Schmäh

der nicht mehr zieht.
Frag mal deine geimpften Freunde warum sie sich impfen ließen.
Ich kenne viele die es taten um Urlaub fahren zu können und sich nicht laufend testen lassen wollen.
Also von Solidarität keine Spur sondern Egoismus pur.

regiro
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@fans

Ja, das auch - plus dem Nebeneffekt, dass sie dadurch solidarisch sind

regiro
11
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@fans

Ja, das auch - mit dem Nebeneffekt, dass sie dadurch solidarisch sind.