Galls Rennwiedereinsteig nach einem Trainingsblock in der Heimat verlief am Samstag beim GP Indurain durch einen Sturz in einer Abfahrt unglücklich, mit Hautabschürfungen kam er aber glimpflich davon. Für den auf die Tour de France hinarbeitenden Osttiroler sind die sechs Etappen im Baskenland nach Paris-Nizza das zweite einwöchige Rennen des Jahres. Der 26-Jährige fühlt sich drei Wochen nach seinem neunten Rang in Frankreich bereit für den nächsten Schlagabtausch mit den Besten seiner Zunft. "Ich bin in guter Form und ich denke, dass ich erfolgreich abschneiden kann. Es sind viele starke Fahrer am Start, und ich bin einer davon", sagte Gall.
Der Vorjahreszehnte ist zuversichtlich, gegen die Übermacht der Topteams um Vingegaards Visma-Truppe mithilfe seiner besser aufgestellten Mannschaft bestehen zu können. "Unser Team ist heuer stärker. Wir werden sehen, was je nach Rennszenario passiert."
Nach dem Einsatz im Baskenland fährt der Sieger der Tour-Königsetappe des Vorjahres vor dem Höhepunkt im Juli mit dem Dauphine-Kriterium nur noch ein weiteres Etappenrennen. Vingegaard und andere Tour-Kapitäne gehen ähnlich vor - sie setzen bis Juni auf lange Höhentrainingsblöcke und nur noch wenige Rennkilometer.