Die Umstellung von der gegenwärtigen an Fernseher und Radios gekoppelte GIS-Gebühr auf eine geräteunabhängige Haushaltsabgabe erfolgt mit 1. Jänner und bedeutet für viele Personen eine Reduktion des Betrags von 18,59 Euro auf 15,30 Euro. Andere, die bisher den ORF nur online oder gar nicht nutzten, werden künftig zur Kasse gebeten. ORF-Chef Roland Weißmann betonte daher in jüngster Zeit wiederholt, dass der "ORF für alle" da sei. Unter diesem Schlagwort wird auch an einer großen Kampagne gefeilt, die im Herbst ausgerollt werden soll.
Kultur
"ORF für alle"-Kampagne beschäftigt ORF-Stiftungsräte
Ein ORF-Beitrag in Form einer Haushaltsabgabe anstatt der gegenwärtigen GIS-Gebühr: Was gesetzlich bereits beschlossene Sache ist, beschäftigt weiter den ORF und dessen Stiftungsräte. Diese interessiert bei der anstehenden Sitzung am Donnerstag etwa, ob die Umstellung reibungslos klappen wird und mit welchen Mitteln Neuzahlerinnen und Neuzahler angesprochen werden sollen. Eine große Kampagne, die den "ORF für alle" untermauert, ist in der Pipeline.
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