Kultur
Surreal und dynamisch: "Das flüssige Land" im Burg-Kasino
Sie haben keinen festen Boden unter den Füßen: Die Bewohner von Groß-Einland leben über einem immer größer werdenden Loch, das langsam aber stetig Teile des Dorfes verschluckt. In ihrem viel gelobten Debütroman "Das flüssige Land" porträtierte Raphaela Edelbauer eine Gemeinde, in der das Verschweigen der Verbrechen der Nazi-Zeit physisch spürbar wird. Sara Ostertag hat den Stoff nun im Kasino am Schwarzenbergplatz als Tanz auf zwei Trampolinen kunstvoll in Szene gesetzt.
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