Für die Exponate der Schau "Ingeborg Bachmann. Eine Hommage", die am Abend eröffnet wird und bis 5. November 2023 zu sehen ist, mussten die Bachmann-Erben ebenso ihr Einverständnis geben wie für die Veröffentlichung des Briefwechsels bei Piper und Suhrkamp, sagte Literaturmuseum-Leiter Bernhard Fetz bei der heutigen Pressekonferenz. Denn der umfangreiche Bachmann-Nachlass, der 1978 von den beiden Geschwistern der 1973 in Rom gestorbenen Dichterin der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) geschenkt wurde, besteht aus einem ungesperrten und einem gesperrten Teil, der neben privaten Aufzeichnungen und einzelnen Werkblättern auch alle Korrespondenzstücke umfasst.