Die Europäische Filmakademie hatte die Nominierungen für Kategorien wie bester Film, Regie und Drehbuch bereits in der Vorwoche bekannt gegeben. Am Mittwoch folgten weitere Nominierungen in Kategorien wie Kamera, Musik und Maskenbild.

"Sirât", "Sentimental Value" und "In die Sonne schauen" sind allesamt als bester europäischer Film, in der Regie- und der Drehbuch-Kategorie nominiert. Selbiges gilt auch für Jafar Panahis "It was just an Accident". Mehrere Gewinnchancen hat u.a. auch Yorgos Lanthimos' "Bugonia" (sechs) und die tschechisch-deutsch-polnische Koproduktion "Franz" (drei).

Nach der Veröffentlichung der Shortlist am 14. Oktober hatten die 5.400 Mitglieder der European Film Academy die Filme gesichtet und ihre Wahl getroffen. Bekannt ist bereits, dass die Auszeichnung fürs Lebenswerk an die norwegische Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann geht. Die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher ("Glücklich wie Lazzaro") wird für ihre Verdienste um den weltweiten Einfluss des europäischen Kinos ausgezeichnet.

Der Europäische Filmpreis gilt als Pendant zum großen Vorbild, den US-Oscars. Die Auszeichnungen werden abwechselnd in Berlin, dem Sitz der Europäischen Filmakademie, sowie in einer anderen europäischen Stadt verliehen. Im Vorjahr ging der Film "Emilia Pérez" von Jacques Audiard als der große Sieger aus dem Branchentreff hervor.

(S E R V I C E - Alle Nominierungen unter www.europeanfilmawards.eu abrufbar)