Besonders herzlichen Schlussapplaus erhielten Regisseur Kirill Serebrennikov und Autor Wladimir Sorokin. Die beiden mittlerweile im Exil lebenden Künstler gelten als scharfe Kritiker des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin, der wenige Stunden zuvor mit seinem Gipfeltreffen in Alaska als Kriegsherr sein erfolgreiches Comeback auf der Bühne der Weltpolitik geben durfte. Die spezielle Russland-Connection verdankt sich der entlassenen Schauspielchefin Marina Davydova, die als eine der frühesten Förderinnen von Serebrennikov gilt und auch mit einem Essay über ihn im Programmheft vertreten ist.