Einen etwas genaueren Einblick ergibt immerhin die Betrachtung der Zahlen und Fakten der vergangenen drei Hostcitys Liverpool, Malmö und Basel. Demnach konnte nach einer aktuellen Analyse der verantwortlichen European Broadcasting Union (EBU) Liverpool 2023 mit der Ausrichtung des größten Musikbewerbs der Welt umgerechnet 66 Mio. Euro lukrieren. "Der Wettbewerb war ein wichtiger Impuls für unsere lokale Wirtschaft. Er brachte über 54 Millionen Pfund (rund 66 Mio. Euro, Anm.) ein, schuf Tausende von Arbeitsplätzen und Chancen für die Menschen vor Ort und präsentierte unsere Marke einem internationalen Publikum", wird in der Analyse Bürgermeister Steve Rotheram zitiert.
Wien/Malmö/Basel
Kosten-Nutzen-Rechnung einer ESC-Ausrichtung
Welche Umwegrentabilität Wien oder Innsbruck mit der Ausrichtung des Eurovision Song Contest 2026 lukrieren werden können, lässt sich derzeit nur schwer vorhersagen. Die detaillierten Zahlen in puncto Kosten und Einnahmen rund um das Megaevent sind stets wohlgehütet von den Veranstaltern und Ausrichtern respektive werden nur selektiv an die Öffentlichkeit gespielt.
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