Zentrale Werke des 20. Jahrhunderts mit dem All als Thema: Beim Styriarte-Konzert "Unendliche Weiten" begann es mit Filmmusik von John Williams zu einer der populärsten Kinosagas, gefolgt von Jesse Montgomerys "Starburst", der klanglichen Begleitung der Geburt neuer Sterne und schließlich Gustav Holsts "Die Planeten", in deren sieben Sätzen der Suite für große Orchester ebenso viele Planeten unseres Sonnensystems bisweilen eigenwillige Würdigungen erfahren. Wobei das ursprünglich Streicher-Kurzerlebnis "Starburst" von Jannina Norpoth für Orchester erweitert wurde.
Graz
"Unendliche Weiten" - Styriarte-Konzert überirdisch gespielt
Ein kurzer Styriarte-Abend, aber was ist Dauer schon in einer Galaxie? "Unendliche Weiten" Freitagabend in der Grazer Helmut-List-Halle nahm sich ein winziges Äon Zeit, und seine Interpreten - das Styriarte Youth Orchestra, angeleitet von Mei-Ann Chen, und die Damen der Camerata Styria unter Sebastian Meixner - schufen 70 Minuten Beweis, wie universal Musik ist. John Williams "Star Wars" und Gustav Holsts "Die Planeten" machten zeitvergessen - das Universum ist eben jung.