Seit der Eröffnung habe man 650 Exponate von rund 200 Autorinnen und Autoren gezeigt, hinzu kommen 60 Audio- und Videostationen und zahlreiche Veranstaltungen. Das Literaturmuseum ist laut ÖNB-Direktorin Johanna Rachinger "ein dynamischer Ort der Begegnung mit österreichischer Literatur", der das literarische Erbe für alle Generationen sichtbar, hörbar und erlebbar mache. "Es geht um die Lust an der Literatur, um die sinnlichen Qualitäten der Sprache, um die europäischen und weltliterarischen Dimensionen der österreichischen Literatur in ihren ästhetischen, sprachlichen, historischen und politischen Zusammenhängen", wird Bernhard Fetz, Direktor des Literaturmuseums und des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek, zitiert.

Die Dauerausstellung im ersten und zweiten Stockwerk des Hauses in der Johannesgasse 6 sei der Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart gewidmet, wechselnde Sonderausstellungen im dritten Stock gezeigt. Aktuell ist dort die Ausstellung "Woher wir kommen. Literatur und Herkunft" zu sehen.

(S E R V I C E - https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum)