An Rente aber ist nicht zu denken. Ihr Team arbeite bereits an Ideen für 2026, erzählt Kim Culmone, Vizepräsidentin des US-Spielwarenkonzerns Mattel. "Barbie ist kein statisches Objekt", betont Culmone. 300 bis 400 Objekte bringt der Barbie-Kosmos jedes Jahr hervor. Die Herausforderung: Zeitlos und zeitgemäß zugleich müsse Barbie sein, sagt die Entwicklerin. Die Londoner Ausstellung zeichnet nicht nur nach, wie sich die Figur verändert hat, seit 1959 die erste Puppe auf einer Spielwarenmesse präsentiert wurde. Ziel ist, zu zeigen, wie die "Barbie world" die reale, westliche Konsumentenwelt widerspiegelt. Mode, Frisur, auch Accessoires, Autos und Wohnungseinrichtungen sind immer ein Abbild der Zeit. Und manchmal sind sie der Zeit voraus. Ein "Traumhaus" zeigte Barbie 1962 als unabhängige Frau. "Tatsächlich war es für eine Frau so gut wie unmöglich, ohne einen männlichen Bürgen eine Hypothek zu erhalten", heißt es auf einer Ausstellungstafel.