In den Beständen der Papyrussammlung der Nationalbibliothek finden sich hunderte von Objekten, die explizite oder indirekte Aussagen zum Thema Tier und Mensch enthalten. Aus diesen habe man für die Sonderausstellung, die morgen (13. Juni) öffnet, repräsentative Stücke und "besonders griffige Aspekte herausgesucht", wie Museumsdirektor Bernhard Palme betonte. So findet man eine Bestellung von 14 Krügen "Schweinefische", wie Fiederbartwelse im 8. Jhd. n. Chr. auch bezeichnet wurden, ebenso wie einen Zauber gegen "Gewurm" oder ein Schreiben von Ibispflegern, die 500 v. Chr. Gott Thot um Gerechtigkeit bitten, weil sich jemand unrechtmäßig den Futterplatz der Vögel angeeignet hat.