"Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in viereinhalb Monaten das gesamte Mumok generalsaniert haben", unterstrich Generaldirektorin Karola Kraus am Dienstag vor Medien. Das Haus ist seit Jänner geschlossen und soll zwischen 6. Juni und Ende November nun peu á peu wieder öffnen. Dabei seien die Herausforderungen durchaus groß gewesen. "Das Haus war von Beginn an undicht", bedauerte Kraus. Das habe nicht nur Wassereinbrüche im Keller, sondern auch durch das Glasdach bedeutet. Dies wurde nun mit Thermoglas in anderer Neigung erneuert und soll künftig Regengüssen Stand halten.
Wien
Neuer Kern in altem Gewand: Mumok-Sanierung vor Abschluss
"Man wird überhaupt nichts sehen", zeigt sich Oliver Kern als Technikchef des Mumok pragmatisch bezüglich der ab 6. Juni anstehenden, schrittweisen Wiedereröffnung des Hauses nach mehrmonatiger Generalsanierung. Ziel war schließlich nicht, die ästhetische Aufwertung des Baus im Wiener Museumsquartier, sondern dessen technische Ertüchtigung nach 23 Jahren Dauerbetrieb. Und die scheint gelungen, halten doch Zeit- und Kostenplan, der sich auf rund 6 Mio. beläuft.
© APA/mumok