Der Beschluss der Reform im Juli des letzten Jahres habe "veritable Verbesserungen" gebracht, betonte Landau. Der Fokus auf eine Ausbildungsoffensive und den Fachkräftemangel sei der richtige gewesen. Trotz eines Anstiegs der in der Pflege und im Sozialbereich arbeitenden Menschen sei die Pflegekrise allerdings nicht beendet. In unserer alternden Gesellschaft steige der Bedarf schneller als Absolventen nachrücken. Bis 2030 würden 75.000 bis 100.000 Pflege- und Betreuungskräfte fehlen, außerdem stehe eine Pensionierungswelle an. Die Pandemie hätte indes die Dropout-Quoten ansteigen lassen, die Teuerung Pflegende Angehörige vor weitere Herausforderungen gestellt. Ziel sei es, möglichst viele Menschen für die Pflege zu gewinnen und im Beruf zu halten.