Unter anderem bemängelte der Kardinal die Veröffentlichung von Ermittlungsinhalten und die damit einhergehende Vorverurteilung von Politikern und verwies auf die Unschuldsvermutung, solange es kein Urteil gebe, berichtete Kathpress. Angesprochen auf die "Chat-Affäre", bei der sich Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der damalige ÖBAG-Chef Thomas Schmid u.a. über Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, ausließen, sagte der Wiener Kardinal, es gebe Dinge, die sich nicht gehörten: "Vielleicht hätten wir damals lauter protestieren sollen."