"Unter anderem suchte er nach Informationen zur Herstellung von Bomben und nach Berichten über vorherige terroristische Anschläge gegen westliche Länder, mit dem Ziel, ebenfalls einen derartigen Anschlag im Namen des IS zu verüben", hieß es am Donnerstag in der Aussendung der Staatsanwaltschaft. Die Anklage sei nun eingebracht worden, werde zugestellt, sei aber noch nicht rechtskräftig, betonte Sprecherin Viktoria Steinecker gegenüber der APA.
Leoben
Erneute Anklage in Leoben gegen 18-jährigen IS-Anhänger
Ein bereits 2023 wegen eines geplanten Anschlags auf eine Schule in Bruck an der Mur verurteilter 18-Jähriger hat nun erneut eine Anklage der Staatsanwaltschaft Leoben unter anderem wegen des Verbrechens der terroristischen Vereinigung erhalten. Der Bursche soll während seiner Probezeit seine dem IS zugewandte Gesinnung nicht aufgegeben haben. Im Gegenteil: Er soll wieder damit begonnen haben, im Internet und in sozialen Medien radikal-islamistische Inhalte zu konsumieren.
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