"Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen, vor demografischen Herausforderungen. Die Medizin wird ambulanter, das Anspruchsverhalten der Menschen verändert sich", so Wurzer. "Diese Herausforderungen wollen wir österreichweit einheitlich - vom Bodensee bis zum Neusiedlersee umsetzen und annehmen, zum Beispiel durch Telemedizin." Gleichzeitig betonte er, die Reform auch kritisch zu beleuchten: "Ich denke, natürlich muss man bei Reform sich immer selbst evaluieren, das tun wir auch laufend." An der Grundsatzentscheidung der Kassenzusammenlegung will Wurzer aber keinesfalls rütteln: "Die österreichische Gesundheitskasse ist sehr wohl richtig und gut für die Menschen."