Schlagzeilen machten in den vergangenen Jahren vor allem Hackerangriffe auf die Unis Innsbruck und Salzburg. Aufgrund der hohen Dunkelziffer dürfte das aber nur die Spitze des Eisbergs sein. Dabei gehe es nicht nur um des Abschöpfen von Forschungsergebnissen und klassische Wissenschaftsspionage, meinte Holzleitner. "Unis sind extrem attraktiv für Hackingangriffe, weil einfach so viele Daten vorhanden sind und jedes Semester neue dazukommen." Sicherheitsmaßnahmen wiederum seien extrem komplex - immerhin müsse etwa eine Studierende auf Auslandssemester in Asien noch immer Zugriff auf Kursangebote an ihrer Heimatuni haben.
Wien
Unis bekommen Zusatzmittel für Cyberschutz
Die Universitäten erhalten zur Umsetzung von Sicherheits- und Resilienzprogrammen im Cyberbereich zusätzliche 45 Mio. Euro. Bis 2027 sollen diverse Maßnahmen - von der Entwicklung von Richtlinien über Schulungen bis zu technischen Maßnahmen und Sicherheitsüberprüfungen - umgesetzt werden, so Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) zur APA. Grund ist die Zunahme diverser Cyberangriffe. "Diese machen natürlich auch vor Hörsaaltüren nicht halt."
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