Während der freiheitliche Erstredner Hermann Brückl von einem "einzigen Scherbenhaufen" in Sachen Integration sprach und vor allem der ÖVP vorhielt, keine Glaubwürdigkeit in der Asylpolitik zu haben, sorgte dann sein Fraktionskollege Christoph Steiner für deutlich größere Empörung. Unter anderem attestierte er den anderen Parteien, "Schuld an Massenvergewaltigungen" zu haben. Entrüstung der anderen Fraktionen war die Folge. Grünen-Klubchef Werner Kogler warf den Freiheitlichen vor, sich wie "Volksverhetzer" zu benehmen. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) erteilte Steiner letztlich nach Prüfung des Protokolls einen Ordnungsruf.