Nach der vorzeitigen Bürgermeisterwahl, die durch den Rücktritt von Klaus Luger (SPÖ) im Zuge der Brucknerhaus-Affäre notwendig geworden war, hat der SPÖ-Kandidat Prammer, derzeit geschäftsführender Vizebürgermeister, 40,17 Prozent der Stimmen erhalten. Das liegt um 3,49 Prozentpunkte hinter dem Ergebnis Lugers 2021, der damals allerdings als Amtsinhaber in die Wahl gegangen war. Raml kam auf 20,18 Prozent und verbesserte damit das Ergebnis von Markus Hein 2021 um 8,19 Prozentpunkte. Auffällig niedrig war die Wahlbeteiligung: Sie lag bei 42,21 Prozent und damit deutlich unter jener von 2021 - damals gaben 57,53 Prozent der Linzer ihre Stimme ab.
Linz
Viele SP-Wähler blieben bei Linz-Wahl daheim
Nach der Wahl ist vor der Stichwahl - und für die Anwärter auf das Amt des Linzer Stadtchefs, Dietmar Prammer (SPÖ) und Michael Raml (FPÖ), wird bei der zweiten Runde am 26. Jänner die Mobilisierung eine große Rolle spielen. Denn laut Wählerstromanalyse des Foresight Instituts sind viele rote Wähler zu Hause geblieben, während die Blau-Affinen rege teilnahmen, berichtete der ORF. Die APA-Detailauswertung zeigt, dass Prammer in allen Stadtteilen als Erster durchs Ziel ging.
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