Für die Erhebung wurden im Mai und Juni 78 Schüler der 5. bis 9. Schulstufe befragt. Ein Großteil davon war über Familienzusammenführung erst vor wenigen Monaten nach Österreich gekommen, einige hatten im Herkunftsland höchstens eingeschränkten Zugang zu formalen Bildungseinrichtungen und konnten deshalb nicht in ihrer Erstsprache lesen und schreiben. Insgesamt sind heuer pro Monat rund 300 Kinder und Jugendliche über Familienzusammenführung alleine an Wiener Schulen gekommen.