Man wolle Bargeldtransfers an Schlepper und ins Heimatland sowie den Zugang zu Alkohol und Tabak unterbinden. Zudem soll das Bundesland als Asylstandort so unattraktiv wie möglich werden, betonten die FPÖ-Politiker in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Grundversorgung sei "kein Shopping-Erlebnis", sagte Landbauer. Die Interessen der eigenen Landsleute seien in den Vordergrund zu stellen und "sicher nicht Geldgeschenke für Asylwerber". Zustimmung kam von der Volkspartei NÖ: "Wer nur Bargeld und hohe Sozialleistungen sucht, ist in Niederösterreich an der falschen Adresse", teilte Landesgeschäftsführer Matthias Zauner in einer Aussendung mit.
St. Pölten
Niederösterreich etabliert eigene Asyl-Sachleistungskarte
Niederösterreich weitet die Sachleistungskarte für Asylwerber auf das gesamte Bundesland aus. Der Fall sein werde das ab 2. September in drei Schritten, teilten Landeshauptmannstellvertreter Udo Landbauer und der ressortzuständige Landesrat Christoph Luisser (beide FPÖ) am Donnerstag in St. Pölten mit. Die Umstellung für letztlich 1.120 Personen soll mit 1. November abgeschlossen sein. Weitere Bundesländer arbeiten bereits an der Einführung einer Sachleistungskarte.
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