Im Vorjahr erreichte der Storchenbestand mit 49 Brutpaaren und insgesamt 125 Jungvögeln stabile Zahlen. Als Grund für die frühere Ankunft vermutet der WWF die Erderwärmung: Die Störche profitieren von verhältnismäßig milden Bedingungen im letzten Teil ihrer langen Reise. In den nächsten Wochen werden weitere Tiere aus ihren Winterquartieren eintreffen und ihre angestammten Nester wieder beziehen. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Kunsthorste errichtet, die von den Störchen gut angenommen werden. Insgesamt stehen derzeit bis zu 60 Standorte in den Auen des WWF-Schutzgebietes und im Stadtgebiet von Marchegg zur Verfügung.