Im Vorjahr erreichte der Storchenbestand mit 49 Brutpaaren und insgesamt 125 Jungvögeln stabile Zahlen. Als Grund für die frühere Ankunft vermutet der WWF die Erderwärmung: Die Störche profitieren von verhältnismäßig milden Bedingungen im letzten Teil ihrer langen Reise. In den nächsten Wochen werden weitere Tiere aus ihren Winterquartieren eintreffen und ihre angestammten Nester wieder beziehen. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Kunsthorste errichtet, die von den Störchen gut angenommen werden. Insgesamt stehen derzeit bis zu 60 Standorte in den Auen des WWF-Schutzgebietes und im Stadtgebiet von Marchegg zur Verfügung.
Marchegg
Erster Weißstorch des Jahres ist in Marchegg gelandet
Im WWF-Reservat in Marchegg (Bezirk Gänserndorf) ist am Sonntag um 16.00 Uhr der erste Weißstorch des Jahres gelandet. Damit setze sich der Trend zu einer immer früheren Ankunft der Tiere aus ihren südlichen Winterquartieren fort, wurde am Montag in einer Aussendung mitgeteilt. Die Landung erfolgte heuer drei Wochen vor dem Zeitpunkt, der noch vor 20 Jahren üblich war. Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet.
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