Die letztjährige Witterung sei "gut für den Wald gewesen", bilanzierte Harald Oblasser, Vorstand der Gruppe Forst des Landes Tirol. Der Schadholzanteil sei "von 85 Prozent im Jahr 2024 auf rund 60 Prozent reduziert worden". Es habe weniger neue Schäden gegeben und auch der Borkenkäfer habe weniger gewütet als in den Jahren zuvor. "Im Jahr 2025 gab es einen Frischbefall von 300.000 Festmetern, was weniger als die Hälfte des Jahres zuvor entsprach", hielt Oblasser fest. Auch eine Vorausschau auf 2026 machte der Forst-Vorstand: "Mit den budgetierten 18,3 Millionen für den Schutzwald können wir auch 2026 wieder ohne Einschränkungen gut wirtschaften."
Innsbruck
Weniger Naturgefahren-Geld in Tirol 2026, "Gutes Waldjahr"
Die Ausgaben der öffentlichen Hand für das Naturgefahrenmanagement in Tirol gehen im heurigen Jahr etwas zurück. Nachdem im Vorjahr 109,4 Millionen aufgewendet worden waren, fließen 2026 von Bund, Land und Gemeinden 106,7 Millionen Euro in den Naturgefahren-Schutz, hieß es am Freitag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Unterdessen blickte man auf ein "gutes Waldjahr 2025" zurück, das weniger Borkenkäfer und Schadholz bedeutete.
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