Für den Erhalt der Urkunde hatten sich 2025 die Voraussetzungen verändert. Bis dahin musste man mindestens die letzten 100 Kilometer bis Santiago wandern oder die letzten 200 Kilometer radeln. Laut der Erzdiözese Santiago gilt es nun, die finale Etappe bis Santiago und ansonsten beliebige Teilstücke auf den verschiedenen Achsen der Jakobswege zurückzulegen. "Diese vernünftige Änderung hat sich noch gar nicht herumgesprochen und noch weniger zu einer Entzerrung geführt", bilanzierte Heino von Groote, Vorsitzender des Freundeskreises der Jakobuspilger in Paderborn.
Auch 2025 fanden sich die Spanier wie üblich bei den Ankünften an der Spitze (228.527). Dahinter folgten Amerikaner (43.980), Italiener (26.680), Deutsche (24.356) und Portugiesen (22.821). Insgesamt waren knapp 35.000 mehr Frauen als Männer unterwegs.