Polizei und Cobra wiesen die Passanten an, die Straße zu verlassen, konnten aber keinen Kontakt zu dem Schützen herstellen. Wenig später kam er mit drei weiteren Personen wieder auf den Balkon. Die Ansprache der Beamten ignorierten die vier, doch ein Mann feuerte noch einmal in die Luft. Um 21.20 Uhr hob der Bewohner, ein 31-jähriger Slowene, schließlich sein Telefon ab und ließ die Exekutive in seine Wohnung. Dort fanden sie zwei Schreckschusspistolen und Munition. Der 31-Jährige hatte auch geschossen. Er gab an, dass er nicht ausreichend Deutsch könne und deshalb die Rufe der Beamten nicht verstanden habe.
In Linz zeigte ein Mann am Mittwochabend an, dass im Linzer Stadtteil Ebelsberg mehrere Männer mit einer Waffe hantieren würden. Die Polizei hielt drei Verdächtige an. Die 36, 30 und 39 Jahre alten Linzer hatten drei Schreckschusspistolen und - teilweise illegale - pyrotechnische Gegenstände bei sich. Sie sagten, sie hätten Silvester feiern wollen und dazu mit den Pistolen geschossen und die illegalen Raketen abgefeuert.
Kurz nach Mitternacht meldete in Braunau ein Zeuge, dass ein Mann vom Balkon mit einer Waffe in die Luft geschossen habe. Als die Polizei eintraf, öffnete ein Jugendlicher die betreffende Wohnungstür und flüchtete vor Schreck wieder hinein. Daraufhin kamen eine 44-Jährige und ein 47-Jähriger aus der Wohnung und gaben an, dass alle drei mit der Schreckschusspistole am Balkon in die Luft geschossen hätten. Die Waffe wurde sichergestellt.