Der Anklageschrift zufolge trat der 42-Jährige zunächst über E-Mail mit einem Deutschen, der in Niedersachsen über 15 Jahre hinweg seine Ehefrau immer wieder sediert und vergewaltigt hatte, "in Austausch". Dieser habe ihm "Erfahrungsberichte und Videos und Fotos der Taten übermittelt" und ihn "zur Nachahmung angeregt". "Der Beschuldigte habe sich entschlossen, selbst auch seine Partnerin zu betäuben und sexuell zu missbrauchen", hieß es.
Korneuburg
Sieben Jahre Haft in Korneuburger Prozess um Missbrauchsfall
Ein 42-Jähriger, der im Jahr 2014 im Bezirk Bruck an der Leitha heimlich seine Partnerin mit Schlafmitteln betäubt und dann vergewaltigt haben soll, ist am Montag am Landesgericht Korneuburg zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Von den Missbrauchshandlungen berichtete er laut Anklage eingehend einem Deutschen in Wort und Bild. Die Schöffenverhandlung fand großteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
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