Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde waren am Samstag 2.000 Rettungskräfte im Einsatz, um Leichen aus den Trümmern zu bergen und in neun betroffenen Bezirken Hilfe zu leisten. Da die Straßen in den meisten betroffenen Gebieten gesperrt seien, seien Rettungskräfte zu Fuß unterwegs, um in abgelegenen Regionen zu helfen, sagte der Behördensprecher in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa weiter.
Islamabad
Über 344 Menschen starben bei Sturzfluten in Pakistan
Nach heftigen Regenfällen und Sturzfluten mit mindestens 344 Toten suchen Rettungskräfte im Norden Pakistans weiter nach Überlebenden in den Trümmern. "Starker Regen, Erdrutsche in mehreren Gebieten und unterspülte Straßen" erschwerten die Hilfseinsätze erheblich, sagte ein Sprecher der Rettungsbehörde der Provinz Khyber Pakhtunkhwa am Samstag. Die Region war landesweit am stärksten von den Fluten betroffen, allein dort starben mindestens 324 Menschen.
© APA/AFP