Der Tod des Mädchens aus Kärnten hatte österreichweit für Aufsehen gesorgt. Die 14-Jährige war im Februar 2023 ins Klinikum Graz eingeliefert worden. Das abgemagerte Kind hatte mehrere Tumore im ganzen Körper, die schwere Auswirkungen hatten, unter anderem litt die 14-Jährige an Gelbsucht, sie konnte nicht mehr schlucken und hatte Erstickungsängste, weil einer der Tumore auf die Speise- und Luftröhre drückte. Eine medizinische Behandlung und eine Biopsie waren zuvor abgelehnt worden, stattdessen hatten die Eltern mit ihrer Tochter Energetiker, Handaufleger und schamanische Heiler besucht.
Klagenfurt/Graz
Strafe gegen Eltern nach Krebstod von 14-Jähriger erhöht
Nachdem im Februar 2023 eine 14-Jährige an Krebs gestorben war, ist nun die Strafe gegen die Eltern des Mädchens erhöht worden. Am Landesgericht Klagenfurt waren sie wegen Quälens oder Vernachlässigens zu zwölf Monaten bedingter Haft verurteilt worden, am Mittwoch erhöhte das Oberlandesgericht Graz (OLG) die Strafe auf jeweils 13,5 Monate bedingt, teilte das Gericht in einer Presseaussendung mit.
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