Eine große Herausforderung dabei ist, dass jegliches autonom navigierendes System immer ganz genau wissen muss, wo es sich befindet, sagte Steinbrener, Leiter des vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekts, im APA-Gespräch. Ein GPS-Signal hat hingegen eine Genauigkeit von zwei bis drei Metern - keinesfalls ausreichend für einen sicheren Flug in der Nähe von Häusern oder kritischer Infrastruktur. Außerdem können Drohnen schnell instabil werden, weswegen sie für einen ruhigen Flug sehr häufig ihre Position abschätzen müssen.
Klagenfurt/Wien
Wie Drohnen lernen autonom zu fliegen
Auf einem freien Feld könnten Drohnen schon selbstständig navigieren - Autonomes Fliegen ist aber bei komplexen Anwendungen und Umgebungen oder an Orten, wo kein ausreichendes GPS-Signal vorhanden ist, noch nicht möglich. Da setzt ein Forschungsteam um Jan Steinbrener von der Universität Klagenfurt an: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) lernen Drohnen, ähnlich wie Lebewesen, sich nach und nach in ihrer Umgebung zurechtzufinden und Flugmanöver auszuführen.
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