Von dem Schritt erhofft sich die Regierung Stromersparnis, nachdem der Wasserpegel in den Anden-Stauseen auf einen gefährlich niedrigen Stand gefallen war und die Stromerzeugung zu gefährden droht. Ein Großteil des Stroms wird in dem südamerikanischen Land durch Wasserkraftwerke erzeugt. Die Regierung führt den niedrigen Pegelstand auf höhere Temperaturen im Zuge des Klimawandels zurück.
In den Bundesstaaten im Landesinneren sind Stromrationierungen seit 15 Jahren üblich. Seit 2019 kommt es häufig zu längeren Stromausfällen, welche die Regierung auf Sabotage zurückführt.