"Neuere wissenschaftliche Evidenz hat die schützende Wirkung der täglich absolvierten Schritte bei der Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Gesamtmortalität untermauert. Allerdings sollten Empfehlungen, die auf der Anzahl der Schritte basieren, auch andere gesundheitliche Auswirkungen berücksichtigen", schrieben Bruno Bizzozero-Peroni und seine Co-Autoren von der Universität von Kastillien-La Mancha in Spanien. Die Frage sei deshalb gewesen, ob objektiv gemessene Schritte pro Tag in einem Zusammenhang mit Depressionen bei Erwachsenen stehen könnten.
Madrid
Gehen kann gegen Depressionen helfen
Die tägliche Schrittzahl beeinflusst das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Bei größeren Gehstrecken sinkt die Gefährdung um fast ein Drittel. Das zeigte eine Analyse von vorliegenden Studien mit rund 96.000 Probanden, welche spanische Wissenschafter jetzt in der Online-Publikation der Amerikanischen Ärztegesellschaft (JAMA Network Open) veröffentlicht haben.
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