Dem Justizwachebeamten wurden Missbrauch der Amtsgewalt und Verleumdung vorgeworfen. Er bekannte sich vollinhaltlich schuldig. Er habe "aus Scham" die falschen Angaben gemacht und dass ihm nach seiner 20-jährigen Karriere zum ersten Mal ein Häftling entwischt war. Das Verfahren wurde diversionell erledigt. Nach Zahlung einer Geldbuße in der Höhe von 4.000 Euro wird das Verfahren eingestellt.
Wien
Prozess gegen Justizwachebeamten nach Flucht von Terroristen
Der Prozess gegen einen Justizwachebeamten nach der Flucht eines terrorverdächtigen Untersuchungshäftlings ist am Freitag mit einer Diversion zu Ende gegangen. Dem 47-Jährigen war aber nicht angelastet worden, dass er den 19-Jährigen hat entwischen lassen, sondern weil er danach behauptete, von dem Häftling einen Fausthieb erhalten zu haben. Wie Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigten, war dies nicht der Fall.
© APA/THEMENBILD