Unter Tränen umarmte die Ehefrau des Angeklagten eingangs ihrer Befragung am Nachmittag ihren Mann. Schluchzend schilderte sie, wie sie vom Tod ihres Sohnes erfahren hatte. Ihr Mann habe so etwas "Bestialisches", wie in der Anklage vorgeworfen, keinesfalls gemacht, da sei sie sich absolut sicher, beschwor die Ehefrau des Angeklagten: "Nicht nur, weil er mein Mann ist." Als Veränderung danach sei ihr lediglich aufgefallen, dass ihr Mann starke "Ängste" entwickelt habe. Scharfe Kritik übte die Frau an der Polizeiarbeit - sie habe sich von den Ermittlern nicht ernstgenommen gefühlt, außerdem sei Hinweisen wie beispielsweise zusätzlichen Videoüberwachungsaufnahmen nicht oder zu spät nachgegangen worden. Sie habe "jegliches Vertrauen" in die Behörden verloren.