Mit dem Stufenmodell solle eine Differenzierung zwischen den Schweinemastbetrieben je nach nach Zeitpunkt der Investitionen sichergestellt werden, hieß es auf dem Medientermin im ÖVP-Parlamentsklub. Strasser untermauerte seine Argumentation mit Zahlen. "Jedes Jahr, das ein Bauer seinen Betrieb früher umstellen muss, kostet ihn 4.500 Euro seines jährlichen Einkommens", sagte Strasser. Er verwies zudem auf die vor kurzem publizierte Ö3-Jugendstudie, wonach 58 Prozent der 16- bis 25-Jährigen in Zukunft gleich viel Fleisch essen werden sowie elf Prozent sogar mehr davon. "Die Nachfrage nach Fleisch wird sich verändern, aber gegeben sein", meinte er.
Wien
Gestufte Übergangsfrist bei Vollspaltenböden gefordert
Nach Aufhebung der Übergangsfrist bis 2040 für unstrukturierte Vollspaltenböden bei Schweineställen durch den Verfassungsgerichtshof im Jänner (VfGH) hat die Volkspartei einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt. Im Zentrum steht ein zweistufiges Modell. Für Ställe, die vor 2013 errichtet wurden, ist dabei eine Frist bis 2036 vorgesehen, für nach 2013 gebaute bis 2040. Damit folge man dem VfGH-Erkenntnis, sagte ÖVP-Landwirtschaftssprecher Georg Strasser am Mittwoch in Wien.
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