In Israel sei es jetzt "ganz schlimm", schilderte die 25-Jährige in der Ankunftshalle in Schwechat Journalistinnen und Journalisten: "Diesmal ist es Krieg." Sie habe sich wegen ihrer beiden kleinen Kinder entschlossen, das Land zu verlassen: "Mein Mann ist im Krieg. Er ist in der Armee." Sie habe sich zunächst von Ashkelon nach Jerusalem begeben ("Da habe ich mich sicherer gefühlt") und sei jetzt in Wien: "Aber mein Herz ist immer da (gemeint: in Israel, Anm.). Wir werden das durchstehen." Was Israel widerfahren sei, sei "der zweite Holocaust. Die ganze Welt soll das sehen."
Außenpolitik
Zwei AUA-Flüge mit aus Israel evakuierten Personen gelandet
Mit leichter Verspätung ist am Donnerstagnachmittag eine erste AUA-Maschine mit 176 aus Israel evakuierten Personen am Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Die Passagiere zeigten sich erleichtert, nach dem Überfall von Hamas-Terroristen auf Israel wieder sicheren Boden unter ihren Füßen zu haben. Eine in Ashkelon - eine Stadt im Südbezirk Israels - verheiratete Mutter hatte sich mit ihren beiden Kindern zu in Österreich lebenden Angehörigen ausfliegen lassen.
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