Zwei ebenfalls festgenommene Sudanesen sollen als Handlanger eine Ermäßigung für ihre eigene Überfahrt Richtung Großbritannien erhalten haben.

Das mit über 60 Migranten besetzte Boot war am Samstag nach einem Motorschaden rund 20 Kilometer von der französischen Küste entfernt gesunken. Britische und französische Rettungskräfte holten die Überlebenden aus dem Wasser. Wie "Le Monde" schrieb, hätten sich in dem Boot kaum Rettungswesten befunden.

Immer wieder überqueren Migranten in kleinen Schlauchbooten den Ärmelkanal. Die Überfahrt ist gefährlich, vor allem weil der Meeresarm von vielen großen Schiffen befahren wird. Dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben.