Die EU hatte am Montag Strafmaßnahmen gegen mehr als 30 iranische Staatsvertreter und Organisationen wegen der Niederschlagung der jüngsten Proteste und anderer Menschenrechtsverstöße verhängt. Auch die mächtigen Revolutionsgarden sind davon betroffen. Großbritannien und die USA ordneten ebenfalls neue Sanktionen an.

Im Iran kommt es seit September regelmäßig zu Demonstrationen gegen die Führung des Landes. Die Behörden schreiten mit massiver Gewalt ein. Mehrere Menschen wurden getötet. Auch Todesurteile wurden vollstreckt. Das Vorgehen des Irans gegen die Demonstranten hat das wegen des Streits um das iranische Atomprogramm ohnehin belastete Verhältnis des Westens zur Führung in Teheran weiter verschlechtert.