Nach der Begrüßung durch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) dankte Stefantschuk Österreich für die helfende Hand in Zeiten der Not und die Aufnahme von 70.000 Vertriebenen. "Wir werden das niemals vergessen", sagte er und beschwor historische Beziehungen und emotionale Bande: "Tausende österreichische Familien haben nicht nur die Türen zu ihren Häusern und Wohnungen geöffnet, sondern auch die Türen zu ihren Herzen." Österreich habe zudem eine wichtige Rolle bei der Verhängung von Sanktionen gegen den Aggressor Russland gespielt.
Außenpolitik
Ukrainischer Parlamentspräsident sucht Unterstützung in Wien
Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk hat am Dienstagvormittag vor Beginn der Nationalratssitzung eine Rede im Parlament gehalten. Vor den Abgeordneten aller Fraktionen außer der FPÖ plädierte Stefantschuk einmal mehr für eine EU-Annäherung seines Landes und die Zuerkennung des Beitrittskandidatenstatus beim EU-Gipfel am 23. und 24. Juni. Von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS erhielt er dafür Solidaritätsadressen.
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