Es blieben nur noch drei bis vier Wochen, um die Kameras wieder zu installieren und eine Kontinuität der Erkenntnisse über die Nuklear-Aktivitäten des Iran aufrechtzuerhalten. Dann werde es wohl unmöglich, das Abkommen wieder aufleben zu lassen. "Ich denke, das wäre ein fataler Schlag", sagte Grossi auf die Frage zu den Folgen, wenn zumindest ein Teil der am Donnerstag entfernten Überwachungsausrüstung nicht innerhalb des genannten Zeitfensters wieder aufgebaut werde.
Außenpolitik
Iran: Neue Zentrifugen zur Urananreicherung
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) warnt den Iran wegen des Abbaus von Überwachungskameras an Nuklearanlagen vor einem endgültigen Aus des Atomabkommens. Der Iran entferne im Wesentlichen alle zusätzlichen Überwachungsgeräte, die im Rahmen des Abkommens von 2015 installiert worden seien, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Donnerstag am Sitz der UNO-Behörde in Wien.
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