"Vielleicht noch kurz: Die USA und Israel haben nicht den Iran angegriffen, sondern einem unterdrückten Volk geholfen, dessen Regierung vor einem Monat über 30.000 Menschen ermordet hat. Und jetzt besteht die Hoffnung auf eine echte persische Demokratie", betonte Niavarani in einem weiteren nächtlichen Eintrag. Ob dies eine Republik oder konstitutionelle Monarchie sein werde, "werden die Menschen im Iran selbst entscheiden in einer freien Wahl", fügte er mit Blick auf den Sohn des im Jahr 1979 gestürzten Shah, Reza Pahlavi, hinzu.
Wien
Freude nach Tod Khameneis in Österreich
Der Tod des iranischen Machthabers Ayatollah Ali Khamenei ist in der Nacht auf Sonntag auch in Österreich gefeiert worden. Dutzende Personen demonstrierten am späten Samstagabend mit iranischen Fahnen auf dem Wiener Stephansplatz. "In Teheran feiern die Menschen. Free Iran", schrieb auch der Wiener Schauspieler und Kabarettist Michael Niavarani auf Facebook. Kritischer äußerte sich die Menschenrechtlerin Shoura Zehetner-Hashemi. Sie sieht die Iraner in einem "Dilemma".
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