Der 76-Jährige hob hervor: "Die Tür öffnet sich für eine neue politische Ära und Strategie." Nach Öcalans Aufruf vor einen Jahr hatte sich die PKK aufgelöst und ihren vier Jahrzehnte andauernden bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat beendet und in einem hochsymbolischen Akt auch Waffen verbrannt. Auf türkischer Seite gab es indes nur wenige Fortschritte. Dort wird noch an einem rechtlichen Rahmen gearbeitet, um die Schritte für den Friedensprozess auszugestalten.
Ankara
PKK-Gründer Öcalan beschwört neue, gewaltlose Polit-Ära
Ein Jahr nach seinem historischen Aufruf zum Ende des bewaffneten Kampfes der Kurden gegen den türkischen Staat hat der Gründer der verbotenen Untergrundorganisation Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, eine "neue politische Ära" beschworen. Schriftlich erklärte der seit 1999 Inhaftierte am Freitag: "Wir wollen die Ära einer gewaltbasierten Politik beenden und einen Prozess eröffnen, der auf einer demokratischen Gesellschaft und der Herrschaft des Rechts beruht."
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