Der US-Staat Kalifornien hatte am Dienstag eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragt, um den von Präsident Trump befohlenen Einsatz von Soldaten in Los Angeles zu stoppen. Die Entsendung "ausgebildeter Kriegssoldaten" sei "beispiellos und bedroht den Kern unserer Demokratie", so Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom am Dienstag. Trump warf Newsom Komplizenschaft mit den Demonstranten vor.
Los Angeles (Kalifornien)/Washington
LA-Bürgermeisterin: "Möchte mit dem Präsidenten sprechen"
Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, fordert ein Gespräch mit US-Präsident Donald Trump. "Ich möchte, dass er die Bedeutung dessen versteht, was hier passiert", sagt Bass am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Seit Tagen kommt es in der kalifornischen Metropole zu Protesten gegen Razzien der US-Einwanderungsbehörde gegen Migrantinnen und Migranten. Trump hat deshalb Tausende Nationalgardisten und Hunderte Marines nach Los Angeles geschickt.
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