Auch der Leiter der UN-Mission im Südsudan, Nicholas Haysom, warnte vor einem flächendeckenden Ausbruch von Kampfhandlungen. "Alle unsere Bemühungen konzentrieren sich jetzt auf die Abwendung eines Rückfalls in einen weitflächigen Konflikt", erklärte er. In dem jungen Land stehen sich die Anhänger des Präsidenten Salva Kiir und die Unterstützer des Ende März festgenommenen Vizepräsidenten Riek Machar gegenüber.
Juba
UNO warnt vor "humanitärem Alptraum" im Südsudan
Vor dem Hintergrund der eskalierenden Kämpfe im Südsudan hat die UNO vor einer humanitären Katastrophe in dem afrikanischen Land gewarnt. "Falls die politische Krise nicht abgewendet wird, wird der humanitäre Alptraum sehr schnell wahr werden", erklärte Edem Wosornu vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) am Mittwoch. Nationale und internationale Akteure müssten schnell, abgestimmt und entschieden handeln.
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