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Beim donaufestival schmerzte die Welt und sang eine Wölfin
Ihre Trauer war eingangs nur ein diffuses Gefühl: Die drei Performer von Ula Sickles "The Sadness", Freitagabend Teil der Eröffnung des diesjährigen donaufestivals in Krems, brauchten ein paar Momente, bis sich aus scheinbarer Lethargie ein melancholisch anmutender Schmerz über die Gegenwart herausschälte. Seinen Ausdruck fand er in zeitgenössischen Rapsongs. Und Schmerz passte auch zu Soap&Skin, selbst wenn Anja Plaschg ihrer sonnigeren Seite als singende Wölfin nachspürte.
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